• Technik: Leda, Keramik: Ruka, Entwurf: Stoll
  • Grundofen, Ofenkacheln: Sommerhuber
  • Technik: Brunner, Ofenkacheln: Sommerhuber
  • Technik: Brunner, Entwurf: Stoll
  • Technik: Brunner, Ofenkeramik: MEZ

Kachelöfen

Grundöfen

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Der Grundofen ist der älteste Vertreter aller Kachelöfen und erlebt nun eine Renaissance in unsern modernen gut gedämmten Häusern und Wohnungen mit niedrigem Wärmebedarf.
Eine aus Schamottesteinen gemauerte Feuerung, lange keramische Rauchgaszüge und eine Verkleidung aus Ofenkacheln oder verputzen Schamotteplatten sorgen für eine lang anhaltende, gleichmäßige, milde Wärmeabgabe der Ofenoberfläche.
Die Speichertechnik ermöglicht einen Heizbetrieb, der im Vergleich zu allen anderen Systemen den mit Abstand am geringsten Bedienaufwand ermöglicht.  Nach einer Aufheizphase liefert der Grundofen über lange Zeit gesunde, behagliche  Strahlungswärme. Der Grundofen ist das ideale Heizsystem für Niedrigenergiehäuser und überal dort wo eine geringe und gleichmäßige Heizleistung benötigt wird. Nach den Regeln unseres Ofenbauerhandwerks erstellt, ist der Grundofen schon immer der schadstoffärmste Ofentyp. Um die strengen Anforderungen der neuen BImSch-Verordung zu erfüllen arbeiten wir mit geprüften Feuerräumen.

Moderne Kachelöfen

Ein moderner Kachelofen ist der Inbegriff für Behaglichkeit. Er steht für umweltfreundliches Heizen mit hoher Lebensqualität.
Das Spektrum an individuellem Lösungen für Ihren Traumofen ist groß. Ob als Grundofen, Warmluftofen oder als Kombination aus beidem – planen wir ganz nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen.
Wir verbinden im Kachelofen die traditionelle Ofensetzkunst mit innovativer Heiz-, Regel- und Speichertechnik bis hin zum Hightech Heizsystem mit integreiertem Wasserwärmetauscher oder Kesseltechnik.  Auch gestalterisch ist kein Ofen wie der Andere, wir planen passend zu Ihrer Einrichtung und Ihrem persönlichen Geschmack.
Für welches System Sie sich auch entscheiden , Sie heizen umweltschonend, mit hohem Wirkungsgrad und unabhängig von fossilen Energieträgern wie Öl und Gas.

Galerie : Eine kleine Auswahl unserer Kachelöfen

Warmluftöfen

Nach Hause kommen Feuer machen und schnell wohltuende Wärme spüren. Mit dem Warmluftkachelofen geht das ohne langes Vorheizen.Wie? Dem Heizeinsatz aus langlebigem Gusseisen im innern der Anlage ist eine metallische oder keramische Nachheizfläche nachgeschaltet, die von einem Kachelmantel  oder verputzten Schamotteplatten umhüllt ist.  Durch Luftgitter, die unten am Ofen angebracht sind strömt kühle Raumluft ein, sie erwärmt sich in der Heizkammer zwischen dem Heizeinsatz und der äußeren Vekleidung und wird durch Luftgitter zurück an den Raum geleitet.  Sollen mehrere Räume oder Etagen mit Wärme versorgt werden geschieht dies mit Hilfe von Warmluftleitungen.
So gibt der Warmluftofen überwiegend Konvektionswärme ab. Je nach Ausführung ergibt sich ein Anteil von 30 – 40 Prozent Strahlungswärme, die über Sichtfenster und Hüllenfläche abgegeben wird.

Der Warmluftkachelofen wird dann eingesetzt, wenn eine hohe Heizleistung benötigt wird, wie z.B. in Altbauten oder in großen Räumen.

Kombiöfen

Wer auf höhere Wärmespeicherfähigkeit wert legt, wählt eine Kombination aus Grund- und Warmluftofen.
Die Kombination aus gusseisernem Heizeinsatz mit  gemauerten keramischen Heizgaszügen ermöglicht eine schnelle Warmluftleistung und sorgt aufgrund der großen Speichermasse mit wenigen Heizintervallen stundenlang für die berühmte Kachelofenwärme.

Kachelöfen wasserführend

Ein wasserfüh­ren­der Kachel­ofen liefert ange­nehme Strah­lungs­wärme und erzeugt Warm­wasser für Ihr Gebäude.
Es gibt wasser­füh­rende Kachel­öfen mit vari­abler Wärme­auf­teilung, wobei die Warm­wasser­erzeu­gung nach Ihrem indivi­duellen Wunsch und Bedarf erfolgt. Sie können jeder­zeit selbst ent­schei­den, wie viel Wärme Sie dem Raum und wieviel dem Heiz­wasser zutei­len möch­ten. Morgens können das beispiel­sweise 60% Warm­wasser und 40% Raum sein, abends 35% Warm­wasser und 65% Raum.
Das andere – natür­lich etwas gün­sti­gere – Kon­zept sind wasser­füh­rende Öfen mit fest­stehen­dem Warm­wasser­anteil. Hier müssen Sie vor dem Bau Ihrer Anlage ent­scheiden, in welchem Ver­hält­nis die Wärme­vertei­lung gere­gelt werden soll. (Bei­spiels­weise 40% Wasser und  60% Raum oder umgekehrt)

Lehmöfen

Der traditionelle Baustoff im Ofenbau ist Lehm. Schon seit Jahrhunderten werden Kachel und Schamottesteine mit Lehm gesetzt.
Lehm ist ein natürliches Gemisch aus Ton, Schluff und Sand. Der Ton wirkt dabei als Bindemittel, je größer der Tonanteil im Lehm umso „fetter“ ist er und wird evt mit ebenfalls natürlichen Rohstoffen wie Sand oder Schamottegranulat gemagert, um die gewünschten bautechnischen Eigenschaften zuerhalten. Dieser keramisch abbindender Mörtel, passt sich sehr gut der Wärmeausdehnung des Ofen an und erlaubt es alte Öfen einfach wieder abzutragen, um diese neu auszuschamottieren.
Heute erlebt der Lehm wieder eine Renaissance im Ökologischen Bauen. Durch seine Eigenschaft sehr schnell Luftfeuchtigkeit aufzunehmen und diese bei Bedarf auch wieder abzugeben reguliert er die Feuchtigkeit im Raum und sorgt somit für ein gesundes Raumklima. Die Wärmespeicherfähigkeit des Lehms unterstützt die Wirkung von Strahlungsflächen an Wandflächenheizungen oder Grundöfen.
Wenn heute nach einem Lehmofen gefragt wird, ist da meist der Wunsch nach einem lehmverputzen Ofen. Vieleicht auch in einer organischen Form. Meist bauen wir den Lehmofen auch als Grundofen, komplett aus Schamotte gemauert mit handwerklich erstellter Feuerung und keramischen Zügen. Hier wird die Wärme lannge im Ofen gespeichert und als milde Strahlungswärme an den Raum abgegeben.